WEF: How Europe can build a Silicon Valley

wef_0There is lots of intelligence at the World Economic Forum – but this piece I like in particular for many reasons. Mostly, because it is honest and realistic. It simply just does not work that some city or metropolitan area tries to be the „Silicon Valley of XYZ“ by proclamation. Too many ingredients make the actual Silicon Valley what it is and next to public-private partnership and the close-tied web of relations, the cluster, the special openness to change, itarations and – yes – failure. Adoption of change and embracing of change. And let´s be fair, also the Silicon Valley is subject to change and has been time and time again. Currently the hottest companies leave the traditional „Silicon Valley“, named after the Semiconductor-Companies there, to be headquartered im San Francisco. So really we should talk about the greater San Francisco Bay Area. There will not be two areas of this kind on this planet, because you simply cannot replicate everything AND fill it with life, just because it is a political will. And especially this won´t work for a city or even one single European nation. So I like the analysis provided in this great article of the World Economic Forum: How Europe can build a Silicon Valley. 

Einladung der Hansestadt Hamburg – bitte lesen und kommen!

segel satz

Das Segel von Lamotrek

hamburg

E I N L A D U N G

der Freien und Hansestadt Hamburg

 

Mikronesien – ein Staat verschwindet von der Weltkarte

 

Welttournee des Lamotrek Segels – Mahnmal in Hamburg zum G20 Gipfel

Hamburg, 30. Juni 2017

 

Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich in Hamburg, um u.a. über den Klimawandel und dessen Folgen zu sprechen. Während führende Nationen internationale Klimaabkommen verlassen, ist in anderen Teilen der Welt der Wandel des Klimas eine unmittelbare Bedrohung. Das traditionelle Lamotrek Segel aus Mikronesien geht derzeit um die Welt und macht zum G20 Gipfel Station in Hamburg.

Zur Eröffnung der Ausstellung des Mahnmals sprechen die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Katarina Fegebank, der Erbauer des Bootes Larry Reigatal, Herr Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation sowie die Direktorin des Museums für Völkerkunde, Frau Professor Barbara Plankensteiner.

Im Namen der Zweiten Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg laden wir Sie herzlich zur Eröffnungsveranstaltung

 

am Donnerstag, 6. Juli 2017

um 10.15-11.15 Uhr

im Museum für Völkerkunde Hamburg

Rothenbaumchaussee 64

20148 Hamburg

 

ein. Der Klimawandel bedroht nicht nur Natur und Umwelt, sondern auch Wohlstand und Lebensgrundlage der Menschheit. Weltweit ist die Existenz von Küstenregionen und ganzen Inseln durch den Anstieg des Meeresspiegels bedroht.

Lamotrek, ein kleines zu Mikronesien gehörendes Atoll, ist ein Beispiel für diese gefährliche Entwicklung. Um auf die unmittelbare Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen, haben die Bewohner von Lamotrek ein Segel aus Palmblättern nach traditioneller Methode gewebt und sind mit diesem Segel in einem Einbaumkanu von ihrem Atoll nach Guam (1000 Meilen) gereist. Fortan geht das Segel als Mahnmal um die Welt. Neben Guam wurde es bereits in Honolulu und dem UN Hauptquartier in New York ausgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Anlage (Englisch).

Melden Sie Ihre Teilnahme bitte bis zum Mittwoch, 5. Juli 2017, per Email anVanessa.Manansala@bwvi.hamburg.de

Freie und Hansestadt Hamburg

i.A. für das Büro der Zweiten Bürgermeisterin

AdBlocker-Nutzung nimmt wieder zu

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Quelle: www.de.statista.com

Laut OVK (Online Vermarkter Kreis) im BVDW (Bundesverband der Digitalen Wirtschaft) nimmt die Nutzung von Ad-Blockern in Deutschland wieder zu. Eine entsprechende Analyse hat Statista heute veröffentlicht. Prognosen, dass die Nutzung von Abblockern weiterhin rückläufig sein würde, sind damit widerlegt. Den vollen Beitrag gibt es hier.

 

Diskussionsthema: Steht die klassische Automobil-Industrie vor dem Aus?

Die emotionale, teils dogmatisch geführte Diskussion zwischen Anhängern klassischer Motorisierung und Anhängern von e-Autos aus dem Silicon Valley mit brutalen Beschleunigungswerten verfolge ich seit geraumer Zeit – und bin selbst hin- und hergerissen. Warum? Ich sehe gute Argumente auf beiden Seiten. Zur Alltagstauglichkeit. Zum Öko-Nutzen. Zu den volkswirtschaftlichen Effekten.

Heute fand ich einen Blog-Beitrag mit dem Titel „Wie sich der Kollaps der deutschen Autoindustrie abspielen wird“ des Innovations-Evangelisten Mario Herger. Ich halte den Beitrag für höchst lesenswert – wenngleich er in Teilen der Leserschaft für einen Aufschrei sorgen mag. Die Diskussion ist hilfreich, weil Diskussionen befruchtend wirken. Vielleicht kommen dann auch wirklich spannende Technologien wie e-Autos mit Brennstoffzelle wieder in den Fokus? Schnelles Tanken und hohe Reichweite gepaart mit hoher Umweltfreundlichkeit und einer Beschleunigung zur Freude des Chiropraktikers. Wär was für mich.

Fliegen: irgendwie wie Bus fahren, nur schlechter?

BilligfliegerSeit geraumer Zeit wundere ich mich (vorsichtig formuliert) über die Politik der großen Airlines – nämlich, ihr Produkt immer beliebiger zu machen, Kern-Markenwerte zu opfern und nur noch auf vermeintliche „Billigangebote“ zu setzen. Es wird zwar von „Premium“ geredet, gern von Herrn Spohr von der Lufthansa, aber als Fluggast ist davon wenig bis nichts zu spüren. Ähnlich ist es bei der latent bankrotten Air Berlin – bei der, wenn man sich in Vielflieger-Foren umschaut – längst nicht mehr viel übrig zu sein scheint. Ausgeführt werden Flüge schon seit geraumer Zeit nicht mehr so, wie man es sich als Kunde wünscht. Was man bekommt, ist Glückssache. Austrian Airlines nach Kiew gebucht, um mit einer westlichen Airline zu fliegen? Es fliegt tatsächlich eine uralte Maschine von Ukrainian International – die man eigentlich vermeiden wollte. Knappe Antwort von Austrian: Ist halt Code Share, sie seien nur der Ticket Agent. Wenn man Lufthansa buchen will geht das in Europa kaum noch – nur noch ab München und Frankfurt. Ansonsten fliegt man mit Eurowings. Operated by Air Berlin. Oder Alitalia. Oder irgend einem Namen, den man noch nie gehört hat. Spätestens hier ist Schluss mit Premium und da wird auch auf Kosten der Kunden getrickst. Klar, ist ja keine Lufthansa die Eurowings – und daher auch nicht Mitglied der Star Alliance. Vielflieger der Star-Alliance gucken daher auf Eurowings-Strecken in die Röhre, es sei denn, sie wechseln zum Lufthansa-Programm Miles & More. Das ist Knebel-Poltik der Lufthansa und es ist mir bisher verborgen geblieben, wie das zum Vorteil des Kunden sein soll.

Heute finde ich einen Artikel bei der Süddeutschen – Auslöser dieses Posts – in dem unter anderem Sinniert wird, ob fliegen vielleicht zu billig geworden ist. Den Beitrag findest Du hier. Meine Antwort ist nein, denn billig sind Lufthansa und Co. sicher nicht – und auch bei den sogenannten Billigfliegern zahlt jemand die Zeche, und zwar der Steuerzahler indirekt über subventionierte Flughäfen und die Mitarbeiter durch Versklavung. Ich empfehle die Reportage „Profit auf kosten aller“ aus der ARD.

Fazit: Selbst wenn ich will, kann ich kaum noch ein klassisches Produkt, also einen qualitativ hochwertigen Linienflug, buchen. Dabei wäre mir das Tam Tam an Bord völlig egal – das Holz-Brot bei der Lufthansa (schon berühmt berüchtigt) kann man ohnehin nicht essen. Pünktlichkeit, Freundlichkeit und ein wenig Platz für die Beine wären mir völlig ausreichend. Bietet faktisch keiner mehr. Warum aber soll ich dann „Premium“ buchen, wenn ich ohnehin nur „billig“ bekomme? Eurowings wirbt mit der „Neuen Wahlfreiheit“ – gemeint ist freilich etwas anderes, aber ich interpretiere das so: die beste Verbindung (also Abflug- und Ankunftszeit und Gesamtreisezeit als Faktor) und der Preis sind die verbliebenen Messgrößen für die Reisebuchung. Alles andere ist egal.

Mein Vorschlag für Kurzstrecken an die klassischen Airlines: Komfort an Bord bieten (also Sitzabstand, Polster!) und kundenorientierte Bonussysteme (also nicht so ein Murx, wo ein Prämien-Ticket mehr kostet an Steuern und Gebühren als ein reguläres Ticket). Das gewürzt mit hochwertigem Catering zum selber kaufen am Gate, und zwar zu fairen Preisen. Dann kann man sich mit an Bord nehmen, was man möchte. Ich wäre dafür zu haben.